Eco 8   

 

 

Das Weltrekord-Modell aus dem Hause IKARUS.

 

 

 

Rotordurchmesser                                   1060 mm

Länge                                                           910 mm

Fluggewicht                                                 1'350 g

Antrieb                                  Brushl.  AXI 2820/8

Akku                                       (4'000 mAh)   3 LiPo

Gyro                                      Futaba Digital GY401

Funktionen                   Nick/Roll/Heck/Gas/Pitch

Kunstflugtauglich                                                 ja

 

 

 

 

Der Elektro-Helicopter ECO-8 wurde in Deutschland entwickelt. Langjährige umfangreiche Erfahrung ist in dieses Konzept eingeflossen und fand seine Realisierung in diesem Modell. Die ultraleichte Konstruktion zusammen mit sorgfältig ausgewählten Materialien ermöglicht geringstes Abfluggewicht.

So ist der Rahmen auf das Notwendigste reduziert und natürlich extrem leicht. Das konstruktive Konzept ist äußerst stabil und bruchfest. Das Hauptgetriebe ist nur noch einstufig. Die Reibungsverluste sind deutlich geringer. Das einstufige Getriebe spart Gewicht und ist durch die direkte Anlenkung spielfrei. Dadurch wurde mehr Leistung und längere Flugzeiten erreicht. Der Heckrotor wird von einem verlustarmen, mit Kevlar verstärkten Zahnriemen angetrieben. Einschließlich der Heck- und Hauptrotorwelle sind insgesamt lediglich 3 Wellen in Bewegung.

Vierzehn verschiedene Übersetzungen stehen zur Auswahl, drei weitere für den Heckrotor. Die weit verbreitete Sub-C-Klasse mit 6-12 Zellen als Antriebsquelle eignet sich am besten. Bei der Steuerung wurden völlig neue Wege eingeschlagen. Der ECO kann mit einer RC-Anlage und 90°-Taumelscheibenprogramm betrieben werden. Das spart Gewicht und ist durch die direkte Anlenkung spielfrei. Als einziger Helicopter auf dem Markt kann der ECO-8 mit dem mitgelieferten Mischer auch mit jeder beliebigen 4-Kanal-Fernsteuerung geflogen werden.

 

 

 

Mit der Fertigung des Modellbausatzes habe ich einen sinnvollen Lernprozess in Sachen Hubibau gemacht. Dank meiner sehr peniblen und genauen Arbeitsweise (und die ist in jeder Sparte Flugmodellbau erforderlich), gelang mir nach dem Zusammenbau die Einstellung des Modells anlässlich eines ersten Schwebefluges in der hauseigenen Tiefgarage(!) auf Anhieb und ohne Hilfe von Spezialisten.  Das Helifliegen habe ich grundsätzlich mit dem Flugsimulator AeroFly Professional Deluxe von IKARUS erlernt. Als ich mir sicher war, den Schwebeflug einigermassen zu beherrschen, nahm ich eine Doppelstunde Flugunterricht bei Roland Hofmann (HoRo-Modellflugschule). Danach war ich mir mehr als sicher, meinen Heli alleine zu beherrschen und nahm einen Erstflug in Angriff. So gelangen mir denn bereits am ersten Tag mehrere Schwebeflüge auf dem Fluggelände.

 

Leider habe ich beim Üben bereits eine negative

    Erfahrung mit einem Schaden erlitten. Vor einem Start versuchte ich die Auswirkung auf verschieden starke Taumelscheibenausschläge zu "erfühlen". Wie ich später nachvollziehen konnte, sprang bei einem starken Pitchmoment plötzlich die Stabiwippe aus der Drehachse des Zentralstücks. Dabei schlug eines der Rotorblätter gegen das Heckrohr. Das Resultat ist oben auf dem unteren Foto ersichtlich. Das Heckrohr, die Hauptrotor-, die Blattlager- und die Heckrotorwelle, sowie ein Kohlefaserrohr des Traininglandegestells, wurden dabei beschädigt. Einziger Vorteil war, dass ich bei dieser Gelegenheit gleich meinen Eco weiter tunte. Ich ersetzte die heiklen Teile in gehärtetem Material und den Hauptrotorkopf in Alu (oberes Foto rechts). Ich empfehle folglich jedem Eco-Driver, die Original-Stabiwippe beidseitig mit einer Schraube und einer U-Scheibe am Zentralstück zu sichern (unteres Foto rechts). Das alles lässt mich nicht entmutigen. Ich weiss, dass ich den Heli noch einwandfrei beherrschen werde und so greife ich wieder an .....!

 

 

 

 

Video von einem misslungenen Erstflug

 

 

 

 

 

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